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Hamburg Hauptbahnhof
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Der Roman 'Hamburg Hauptbahnhof' trägt den resümierenden Untertitel 'Register ' und versammelt noch einmal wie in einem Brennglas die großen Themen und Motive von Hubert Fichtes 'Geschichte der Empfindlichkeit'. Der in dem Buch beschriebene Zeitraum beginnt 1982, als Fichtes Alter ego Jäcki von seiner dritten Brasilienreise zurückkehrt. 'Hamburg Hauptbahnhof' schließt somit direkt an den Roman 'Explosion' an."Das Pech war, daß Jäcki in die Wechseljahre kam, als der Hauptbahnhof umgebaut wurde". Den Umbau erlebt Jäcki als tiefen Einschnitt in sein gewohntes Leben und deutet ihn als ein weiteres Indiz für die fortschreitende Zerstörung der Halb- und Unterweltkultur, der er sich Zeit seines Lebens zugehörig gefühlt hat. Der nur auf Rationalität und Funktionalität ausgerichtete Alltag verdrängt in seinen Augen mehr und mehr die kaum auslotbaren Grauzonen des menschlichen Daseins, droht eben jene 'Empfindlichkeit' verschwinden zu lassen, der sich Hubert Fichte mit seinem literarischen Großprojekt verschrieben hat.Kernstücke dieses Bandes sind drei in den Jahren 1982 bis 1985 geführte Interviews, die Hubert Fichte im Bewußtsein einer sich grundsätzlich wandelnden, in gewisser Hinsicht auch abschließenden Zeit geführt hat: mit Wolli Köhler und dessen Freundin Linda - einen Tag vor deren Abreise nach Costa Rica, um, wie Fichte es nennt, ins Exil zu gehen -, mit dem Urologen Dr. Fischer sowie die Fortsetzung des in Versuch über die Pubertät veröffentlichten Gesprächs "Lustverlust" mit einem älteren Angestellten.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.08.2020
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Urologie 1945-1990
74,99 € *
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25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung unternimmt dieser Band den Versuch in deutsch-deutscher Perspektive die Fachgeschichte der Urologie zwischen 1945 und 1990 an ausgewählten Beispielen darzustellen. Die hier analysierten Entwicklungen liegen zum Teil nur zwei oder drei Jahrzehnte zurück und umfassen damit den Erfahrungshorizont der meisten Leser. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen die strukturellen Bedingungen urologischer Tätigkeit sowie die personellen, institutionellen und intellektuellen Verflechtungen zwischen Urologen in der Bundesrepublik und in der DDR. Neben rein fachhistorischen Beiträgen vermitteln Beiträge von Zeitzeugen individuelle Perspektiven und lassen ein sehr vielfältiges Bild entstehen.

Anbieter: Dodax
Stand: 03.08.2020
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Hamburg Hauptbahnhof
31,90 CHF *
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Der Roman ›Hamburg Hauptbahnhof‹ trägt den resümierenden Untertitel ›Register ‹ und versammelt noch einmal wie in einem Brennglas die grossen Themen und Motive von Hubert Fichtes ›Geschichte der Empfindlichkeit‹. Der in dem Buch beschriebene Zeitraum beginnt 1982, als Fichtes Alter ego Jäcki von seiner dritten Brasilienreise zurückkehrt. ›Hamburg Hauptbahnhof‹ schliesst somit direkt an den Roman ›Explosion‹ an. »Das Pech war, dass Jäcki in die Wechseljahre kam, als der Hauptbahnhof umgebaut wurde«. Den Umbau erlebt Jäcki als tiefen Einschnitt in sein gewohntes Leben und deutet ihn als ein weiteres Indiz für die fortschreitende Zerstörung der Halb- und Unterweltkultur, der er sich Zeit seines Lebens zugehörig gefühlt hat. Der nur auf Rationalität und Funktionalität ausgerichtete Alltag verdrängt in seinen Augen mehr und mehr die kaum auslotbaren Grauzonen des menschlichen Daseins, droht eben jene ›Empfindlichkeit‹ verschwinden zu lassen, der sich Hubert Fichte mit seinem literarischen Grossprojekt verschrieben hat. Kernstücke dieses Bandes sind drei in den Jahren 1982 bis 1985 geführte Interviews, die Hubert Fichte im Bewusstsein einer sich grundsätzlich wandelnden, in gewisser Hinsicht auch abschliessenden Zeit geführt hat: mit Wolli Köhler und dessen Freundin Linda - einen Tag vor deren Abreise nach Costa Rica, um, wie Fichte es nennt, ins Exil zu gehen -, mit dem Urologen Dr. Fischer sowie die Fortsetzung des in Versuch über die Pubertät veröffentlichten Gesprächs »Lustverlust« mit einem älteren Angestellten.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.08.2020
Zum Angebot
Hamburg Hauptbahnhof
24,70 € *
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Der Roman ›Hamburg Hauptbahnhof‹ trägt den resümierenden Untertitel ›Register ‹ und versammelt noch einmal wie in einem Brennglas die großen Themen und Motive von Hubert Fichtes ›Geschichte der Empfindlichkeit‹. Der in dem Buch beschriebene Zeitraum beginnt 1982, als Fichtes Alter ego Jäcki von seiner dritten Brasilienreise zurückkehrt. ›Hamburg Hauptbahnhof‹ schließt somit direkt an den Roman ›Explosion‹ an. »Das Pech war, daß Jäcki in die Wechseljahre kam, als der Hauptbahnhof umgebaut wurde«. Den Umbau erlebt Jäcki als tiefen Einschnitt in sein gewohntes Leben und deutet ihn als ein weiteres Indiz für die fortschreitende Zerstörung der Halb- und Unterweltkultur, der er sich Zeit seines Lebens zugehörig gefühlt hat. Der nur auf Rationalität und Funktionalität ausgerichtete Alltag verdrängt in seinen Augen mehr und mehr die kaum auslotbaren Grauzonen des menschlichen Daseins, droht eben jene ›Empfindlichkeit‹ verschwinden zu lassen, der sich Hubert Fichte mit seinem literarischen Großprojekt verschrieben hat. Kernstücke dieses Bandes sind drei in den Jahren 1982 bis 1985 geführte Interviews, die Hubert Fichte im Bewußtsein einer sich grundsätzlich wandelnden, in gewisser Hinsicht auch abschließenden Zeit geführt hat: mit Wolli Köhler und dessen Freundin Linda - einen Tag vor deren Abreise nach Costa Rica, um, wie Fichte es nennt, ins Exil zu gehen -, mit dem Urologen Dr. Fischer sowie die Fortsetzung des in Versuch über die Pubertät veröffentlichten Gesprächs »Lustverlust« mit einem älteren Angestellten.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.08.2020
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